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Unterwegs am äußersten Rande Europas - oder doch eigentlich schon in Asien, denn der Gebirgskamm des Großen Kaukasus gilt als die geographische Grenze zwischen beiden Kontinenten. Aserbaidschan, Georgien und Armenien bieten eine ungemeine Vielfalt topographischer Einzigartigkeiten: die Steilabhänge des Großen Kaukasus, die tiefgrüne, von Flüssen durchzogene Mittelgebirgslandschaft der Sumari-Berge, den Kleinen Kaukasus, wilde Steppenlandschaften sowie den hochgelegenen Sewan-See, das ganze eingerahmt von Schwarzem und Kaspischen Meer. Innerhalb dieser Panoramen die archäologischen Überreste, die Ruinen und Bauwerke aus fast drei Jahrtausenden Menschheits- und Kulturgeschichte. Der Westen Georgiens war einst das mythologische, vorhistorische Kolchis, wohin die Argonauten zogen, um in den Besitz vom Goldenen Vlies zu gelangen, wo Zeus den Prometheus an einen Felsen des Kaukasus geschmiedet hatte. Viele „Fußkranke“ unzähliger Völkerwanderungen waren an den Kaukasus-Pässen hängengeblieben, was zur Folge hatte, das wohl nirgendwo auf unserer Erde auf so engem Raum so viele Völker-, Religions- und Sprachgruppen anzutreffen sind. Das östliche Christentum, dominante Religion anderthalb Jahrtausende lang, hat eine Fülle herausragender Kultbauten hinterlassen.
Termine und Preise pro Person im DZ:
Zusatzausgaben:
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Stand: 07.03.2008 |
Reisebedingungen schu |
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07.03.2008 / 235